Diskussionsrunde „Antizionismus als Tabu“ / Discussion „Anti-Zionism as Taboo“ – Texte (German & English)

Einführung Judeobolschewiener*innen:
Einführung zur Diskussionsrunde „Antizionismus als Tabu“
Introduction to the discussion – ENGLISH

Input / Vortrag Palästina Spricht:
Antizionismus als Bedrohung für den deutschen Gründungsmythos der Wiedergutmachung
Anti-Zionism as a Threat to Germany’s Founding Myth of Reparations (Wiedergutmachung)

Input / Vortrag JID Leipzig:
Der Alleinvertretungsanspruch des Zionismus: ein typisch nationalistischer Widerspruch
Zionism’s claim to sole representation: a typical nationalist contradiction

Input / Vortrag Judeobolschewiener*innen:
Hegemonie und Isolation
Hegemony and isolation

Input / Vortrag Dr.in Sarah El-Bulbeisi:
Das Tabu der Nakba und seine Folgen für Palästinenser*innen in Deutschland und in der Schweiz
The Taboo of the Nakba and its Consequences for Palestinians in Germany and Switzerland

Input / Vortrag Dr.in Anna-Esther Younes:
Der „Krieg gegen Antisemitismus“ und die Figuren Palästinas als Politische Probleme
forthcoming publication in English.

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=RUgOvMYTk2k

Update 3.11.2022: Der Text von JID Leipzig wurde mit einer kleinen Ergänzung neu hochgeladen.
Update 21.11.2022: Texte in englischer Übersetzung hochgeladen.

Diskussionsrunde „Antizionismus als Tabu“ – 16.10.2022

Am 16.10.2022 luden wir zu unserer ersten Veranstaltung, einer (online) Diskussionsrunde zum Thema „Antizionismus als Tabu“. Mit uns diskutierten Palästina Spricht, Dr.in Sarah El-Bulbeisi, JID Leipzig und Dr.in Anna-Esther Younes.

Statement zur Lehrveranstaltung „antiantianti“ an der Akademie der Bildenden Künste Wien

[Scroll down for English]

Ist Dr.in Walaa Alqaisiya „sie, deren Name nicht genannt werden darf“?
So sieht Cancel Culture aus!

Wir sind etwas schockiert, aber nicht überrascht über die Unverfrorenheit mit der Institutionen und Einzelpersonen, in diesem Fall an der Akademie der bildenden Künste Wien, die Arbeit palästinensischer Wissenschaftler*innen und ihre Analyse der Gewalt des israelischen Staates gegen Palästinenser*innen mit Antisemitismus gleichsetzen. In diesem Fall lassen Petja Dimitrova und Eduard Freudmann in der Zusammenfassung einer bevorstehenden Vortragsreihe sogar den Namen der des Antisemitismus bezichtigten Wissenschaftlerin, Dr.in Walaa Alqaisiya, weg. (1)

Gleichzeitig scheinen sie zu suggerieren, dass die Forschung von Dr.in Walaa Alqaisiya mit der antisemitischen Bildsprache der Arbeit des indonesischen Kollektivs Taring Padi auf der documenta fifteen vergleichbar ist (2). In der Tat wurde Dr.in Walaa Alqaisiya’s „Antisemitismus-Skandal“ – über den wir auch zum Zeitpunkt des ersten Vorfalls schrieben (3) – mit dem Ziel, sie zum schweigen zu bringen, ironischer Weise genau an jener Institution produziert, an der dieses Ereignis jetzt als Rohmaterial für die Produktion von noch mehr Ausgrenzung und Diffamierung unter dem Vorwand einer kritischen, politisierten Kunstpraxis benutzt wird.

Die Akademie als Institution artikuliert weiterhin nicht, was genau Dr.in Alqaisiya, einer angesehenen Wissenschaftlerin auf ihren Gebieten der postkolonialen Theorie und der Genderforschung, vorgeworfen wird, und erlaubt ihr nicht, für sich selbst zu sprechen. Abgesehen davon produziert das Abstrakt der Vorlesungsreihe eine Dichotomie zwischen Antisemitismus und anderen Formen des Rassismus – wie etwa Rassismus gegen Palästinenser*innen. Diese Dichotomie erachten wir als gefährlich und falsch. Die Autor*innen des Abstraktes scheinen die „Unterstützung der palästinensischen Sache“ – obwohl unklar ist, auf welche Sache oder Unterstützung sich das genau bezieht – ebenfalls mit Antisemitismus gleichzusetzen.

Während sie ein tolles Vokabular mit Begriffen wie „analytisch“ und „komplex“ verwenden, geschieht dies in einer Form, die wohl am treffendsten als Nebelwand oder Wortwolke beschrieben werden kann. Tatsächlich scheint hier die Abstraktion der Theorie als Waffe instrumentalisiert zu werden, um die Realitäten von Gewalt und Unterdrückung des israelischen Staates aus den Grenzen des akzeptablen akademischen Diskurses zu verdrängen. So werden hier Antisemitismus und andere Formen des Rassismus unterschieden und somit, entgegen der Behauptung der Autor*innen, Verbindungen und Solidaritäten verhindert. Während sie von Solidarität sprechen, kommt man nicht umhin, sich einmal mehr zu fragen, was hier gemeint wird, welche Solidaritäten: „What, how and for whom“? (4)

Und so sehr wir es hassen, am Ende einen weißen Cis-Mann in den Mittelpunkt zu stellen, können wir nicht umhin anzumerken, dass nicht alle Vorwürfe des Antisemitismus gleichwertig behandelt werden. Ein Vortrag des schwedischen Humanökologen Andreas Malm wurde trotz derartiger Vorwürfe in Bezug auf Malms Kritik an Israel als kolonialem Besatzungsstaat, nicht abgesagt. Der Rektor der Akademie erklärte öffentlich, dass, obwohl er Malms Position nicht teile, es diesem dennoch ermöglicht werden sollte, öffentlich zu sprechen. (5) In dieser anti-antisemitischen anti-rassistischen Welt der Solidarität können weiße Männer vielleicht noch über Rassismus sprechen und nicht zum Schweigen gebracht werden.

(1) https://campus.akbild.ac.at/akbild_online/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=156886&pSpracheNr=2&pMUISuche=FALSE

(2) Taring Padi werden auch nicht genannt. Vielleicht gibt es ja an der Akademie eine geheime Gruppe von Harry-Potter-Fans und jede*r Künstler*in, gegen die sie etwas haben, werden zu „Er-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf“… aber wir kommen vom Thema ab… Wahrscheinlicher ist, dass keinerlei Aufmerksamkeit auf die Details gelenkt werden soll oder – noch viel schlimmer – es Anderen ermöglicht werden soll, selbst zu recherchieren, auf welche Übeltaten sie anspielen …

(3) https://judeobolschewienerinnen.wordpress.com/2022/05/29/online-flyer-warum-wurde-dr-in-walaa-alqaisiyas-vortrag-im-mumok-kurzfristig-abgesagt

(4) Es gibt andere Wege der Reflexion über die Möglichkeiten von Erinnerungskultur und Solidarität, wie sie etwa die Wissenschaftlerin Zoé Samudzi in ihrer Arbeit über den deutschen Kolonialismus und den Völkermord an den Ovaherero und Nama entwickelt, siehe: https://geschichtedergegenwart.ch/schwarzsein-ueber-die-abwesenheit-der-black-studies-in-der-erinnerungsdebatte/

(5) https://www.derstandard.at/story/2000139609175/kunstuniversitaet-laedt-umstrittenen-israelkritiker-fuer-vortrag-ein


Is Dr Walaa Alqaisiya „She who shall not be named“?
This is what cancel culture looks like!

We are somewhat shocked, but not surprised, by the impunity with which institutions and individuals, in this case at the Accademy of Fine Arts, Vienna, conflate the work of Palestinian scholars and their analysis of the violence of the Israeli state against Palestinians with antisemitism. In this case, in the outline of an upcoming lecture series, Petja Dimitrova and Eduard Freudmann even omit the name of the scholar thus accused, Dr Walaa Alqaisiya. (1)

Simultaneously, they appear to suggest that her research is comparable to the antisemitic imagery of the work by Indonesian collective Taring Padi at Documenta Fifteen (2). Indeed, perhaps ironically, Dr Walaa Alqaisiya’s “antisemitism scandal” – which we also wrote about at the time of the initial incident (3) – was produced, dare we say fabricated, with the aim to silence, at the very institution that now uses those events as the raw material for the production of yet more exclusion and defamation under the pretence of critical, politicised art practice.

In addition to the continued failure of the Academy as an institution to articulate what specifically Dr Alqaisiya, a well regarded scholar in her fields of postcolonial theory and gender studies, is accused of and to allow her to speak for herself, the lecture abstract sets up, what we can only consider a dangerously false dichotomy between antisemitism and other forms of racism – such as racism against Palestinians. Earlier, the authors appear to assimilate “supporting the Palestinian cause” – although it is unclear what cause or support specifically this refers to – to antisemitism as well.

While using a swell vocabulary with terms such as analytical and complex floating in what might best be described as a smoke screen or word cloud, what really seems to happen here is that the scholars weaponize the abstraction of theory to keep the realities of violence and oppression of the Israeli state outside the bounds of acceptable academic discourse. They set apart antisemitism and other forms of racism, precluding connection and solidarity. While they speak of solidarity, one can’t help but wonder “What, How & for Whom”. (4)

And, much as we hate to end by centering a white cis-man, we cannot help but note that not all allegations of antisemitism are created equal. A lecture by Swedish human ecologist Andreas Malm was not cancelled, despite such accusations due to Malm ’s criticism of Israel as a colonial project, with the rector publicly commenting that while he did not share Malms position he should be allowed to speak in public. (5) In this anti-antisemitic anti-racist world of solidarity, white men can, perhaps, still speak about racism and not be silenced.

(1) https://campus.akbild.ac.at/akbild_online/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=156886&pSpracheNr=2&pMUISuche=FALSE

(2) Taring Padi are not named either, perhaps the Academy harbours a secret cabal of Harry Potter fans and any artist they object to is “He Who Must Not Be Named”… but we digress… More likely, they do not want to attract any attention to the specifics or – shock, horror – give anyone the chance to look up what evils they allude to …

(3) https://judeobolschewienerinnen.wordpress.com/2022/05/29/online-flyer-warum-wurde-dr-in-walaa-alqaisiyas-vortrag-im-mumok-kurzfristig-abgesagt/

(4) There are other, dare we say more genuine, ways of reflecting about possibilities of memory culture and solidarity such as those developed by scholar Zoé Samudzi in her work on German colonialism and the genocide of the Ovaherero and Nama, see: http://newfascismsyllabus.com/opinions/in-absentia-of-black-study/

(5) https://www.derstandard.at/story/2000139609175/kunstuniversitaet-laedt-umstrittenen-israelkritiker-fuer-vortrag-ein

Jüd*innen fordern ein Drei-Tage-Wochenende!

[Scroll down for English]

Jeder siebte Tag ist der Schabbat-Tag und jedes siebte Jahr ist das Schabbat-Jahr, genannt Schmitta (Levitikus 25:2-7). Nach all der Entspannung und Erholung neigt sich das aktuelle Schmitta-Jahr 5782 dem Ende zu. Wir haben eine Weile gebraucht, um diesen Blogbeitrag über Schmitta zu schreiben.

Einer der wichtigsten Punkte zu Schmitta ist, dass nicht nur Menschen und nicht-menschliche Tiere Ruhe brauchen – auch das Land braucht Ruhe. In diesem Zeitalter der Krise könnte es nicht deutlicher sein, dass der Kapitalismus und die ihn begleitende Ideologie der Ausbeutung Land, Wasser und Luft ruiniert haben. Während Fachleute und Politiker*innen über die Geschwindigkeit, in der auf nachhaltige Energiequellen umgestiegen werden kann, oder sogar über das Oxymoron „nachhaltiges Wachstum“ streiten, scheint kaum jemand über die Option zu sprechen, einfach weniger zu tun, weniger zu konsumieren, und sich einfach mehr auszuruhen. Vielleicht würden wir nicht so viel russisches Gas oder saudisches Öl oder Konfliktmineralien „brauchen“, wenn wir einfach mehr Zeit mit leben statt mit tun oder haben verbringen würden. Wir fordern ein dreitägiges Wochenende, und dafür gibt es einen ökologischen Grund, der mit dem jüdischen Konzept des Schabbats zusammenhängt.

Wer arbeitet, soll auch essen – aber müssen wir so viel arbeiten? Wenn Leute auf Englisch sagen: „Thank G-d it’s Friday,“ ist ihnen meist nicht klar, wie recht sie damit haben. Woher kommen unsere Wochenenden? Warum sind sie für die meisten Arbeiter*innen am Samstag und Sonntag? Und warum ist Sonntag der Tag, an dem in Österreich fast alles geschlossen ist, wo doch die Torah ganz klar sagt, dass Samstag der Ruhetag ist? Wie an den meisten Dingen, die in Europa beschissen sind, ist das Römische Reich schuld.

Aus Ärger darüber, dass die Jüd*innen fortwährend darauf beharrten, dass die Anhänger*innen des Nazareners auf dem Holzweg waren, legte das Konzil von Nicäa den christlichen Sabbat auf den Sonntag fest, um ihre neue Religion von der alten zu unterscheiden, von der sie so viel kopiert hatten. (1) Das erklärt also den Sonntag.

Zumindest einige von uns haben durch die langen, harten, manchmal gewaltsamen Kämpfe unserer Gewerkschaften auch den Samstag frei bekommen. Wenn jetzt mehr von uns in Österreich samstags arbeiten, können wir dem ÖVP-FPÖ-Gesetz von 2018 dafür danken! In Österreich haben die meisten Gesetze zum Schutz der Arbeiter*innen ihren Ursprung in den revolutionären Jahren der Ersten Republik. Otto Bauers „Die österreichische Revolution“ beschreibt nicht nur diese Siege, sondern auch, wie die bürgerlichen Parteien darauf mit einem immer virulenteren Antisemitismus reagierten.

Während des gesamten Mittelalters gab es viel mehr freie Tage als heute, wenn auch nicht unbedingt für Bauern und Bäuerinnen. Christliche Feiertage und Festtage erstreckten sich auch über jene Tage, die Österreicher*innen heute „Fenstertage“ nennen. Diese auch auf Twitter bekannt gewordene Tatsache wurde kürzlich im Atlantic erörtert.

Natürlich waren keine Gesetze zur Schließung der Geschäfte an Sonntagen nötig, da fast alle Geschäfte von Christ*innen geführt wurden und die wenigen jüdischen Geschäfte auf das Ghetto beschränkt waren. Trotzdem forderten christliche Kaufleute vom Kaiser, die jüdischen Menschen zu vertreiben, was in Wien einige Male geschah. Als das kapitalistische System wuchs und die habsburgischen Länder sich ihren Weg in die Moderne bahnten, schien die Religion dem Handel in die Quere zu kommen, oder vielleicht wurde der Handel die neue Religion. Die nichtjüdischen Leute hielten ihre Geschäfte am Sonntag offen. Die Partnerschaft zwischen Kirche und Kaiser verlangte die Verabschiedung von Sonntagsgesetzen.

Für gläubige Jüd*innen, damals wie heute, bedeutet dies, dass wir am echten Schabbat nicht einkaufen sollten – es wäre sogar wünschenswert, wenn wir nicht einmal Monopoly spielen würden. Denn am Sonntag, wenn diejenigen von uns, die den Rest der Woche arbeiten, endlich die Zeit hätten, Lebensmittel einzukaufen, sind die meisten Geschäfte geschlossen. Schabbat-treue Jüd*innen werden also um ihre Ruhe gebracht, weil sie während der Arbeitswoche die notwendigen Einkäufe erledigen müssen.

Seit kurzem fordern die Papiertiger-Gewerkschaften der zweiten Republik in Österreich ein dreitägiges Wochenende. Weniger Arbeit für den gleichen Lohn. Warum eigentlich nicht? Wir haben die Samstage durch Streiks frei bekommen, lasst uns die Freitage oder Montage auf die gleiche Weise frei bekommen! Ruft eure Gewerkschaft an, man wird euch sagen, dass ihr mit eurem Betriebsrat sprechen sollt, und bald wird die ganze Idee mit einem SPÖ-Wahlkampfslogan begraben. Es sei denn, du gehörst zu den Leidtragenden in der Gesundheitsbranche, wo vida und andere Organisationen einige dramatische Demonstrationen durchgeführt haben.

Dennoch experimentieren immer mehr Unternehmen in vielen Ländern mit dem Drei-Tage-Wochenende und stellen fest, dass damit alles besser wird. Hurra! Lasst uns dieses antisemitische Wochenende korrigieren ohne die Sonntage zu liberalisieren! Lasst uns eine echte Bewegung für ein Drei-Tage-Wochenende starten! Arbeiterinnen* und Arbeiter der Welt, ruht euch aus!

(1) Wenn ihr eine differenziertere Diskussion von christlichen Autor*innen sucht, solltet ihr das Buch „From Sabbath to Lord’s Day“ lesen, herausgegeben von Don A. Carson, falls es euch nicht stört, dass die Kirchenältesten uns als „Heiden“ bezeichnen. Eine freundlichere historische Darstellung findet ihr in „A Day Apart : How Jews, Christians, and Muslims Find Faith, Freedom, and Joy on the Sabbath“ von Christopher D. Ringwald. Noch weniger schmerzhaft, aber sehr amerikanisch ist „Sunday: A History of the First Day from Babylonia to the Super Bowl“ von Craig Harline.


Jews Demand a Three-Day Weekend

Every seventh day is the Sabbath-day and every seventh year is the Sabbath-year, called Shmita (Leviticus 25:2-7). After all the relaxing and rejuvenating, the current Shmita year, 5782, is drawing to a close and it’s taken us a while to write this blog post dedicated to Shmita.

One of the main points about Shmita is that not only do humans and non-human animals need rest, but the land needs rest. It couldn’t be clearer in this Age of Crisis that capitalism and its accompanying ideology of exploitation have wrecked the land, the water and the air. While experts and politicians argue about the pace of switching to sustainable energy sources or even that oxymoron, “sustainable growth,” very few people seem to be talking about just doing less, consuming less, just chilling out more. Maybe we wouldn’t “need” so much Russian gas or Saudi oil or conflict minerals if we’d just spend more time living instead of doing, being instead of having. We argue for a three-day weekend, and there’s an environmental reason for that, tied to the Jewish concept of the Sabbath.

Those who work shall eat, but do we have to work so much? When English-speakers say, “Thank G-d It’s Friday,” they usually don’t realize how right they are. Where did our weekends come from? Why is it Saturday and Sunday for most workers? And why is Sunday the day when almost everything in Austria is closed, when the Torah is very clear about Saturday being the Sabbath? Like most things that are fucked-up about Europe, the answer lies in the Roman Empire. Angry because Jews kept insisting that followers of the Nazarene were barking up the wrong tree, the Council of Nicaea set the Christian Sabbath on Sunday, to distinguish their new religion from the old one they’d copy-pasted so much from. (1) So that explains Sunday.

We got Saturdays off, at least some of us, through the long, hard, at times violent struggles of our labor unions, and if more of us are working on Saturdays in Austria, we can thank the ÖVP-FPÖ law of 2018. In Austria, most laws protecting workers have their origins in the revolutionary years of the First Republic. Otto Bauer’s “The Austrian Revolution” describes not only these victories but also how the bourgeois parties adopted an ever-more virulent antisemitism in response.

Throughout the medieval period, there were lots more days off, although not necessarily for the peasants. Christian holidays and feast days stretched out through what today’s Austrians call window-days. This often-tweeted factoid was recently discussed in the Atlantic.

Naturally, there was no need for laws to keep business closed on Sundays when nearly all businesses were run by Christians and the few Jewish businesses were confined to the ghetto. Even so, Christian merchants petitioned the emperor to expel the Jews, which happened a few times in Vienna. As the capitalist system grew, and the Habsburg lands clawed their way towards modernity, religion seemed to be getting in the way of commerce, or perhaps commerce became the new religion. Goyim were keeping their shops open on Sunday. The partnership between Church and Emperor demanded the enactment of Sunday laws.

For observant Jews, then and now, it means that on the real Sabbath we shouldn’t do any shopping, in fact, it would be preferred if we didn’t even play Monopoly. Then, on Sunday, when those of us who work the rest of the week would finally have the time to buy groceries, most of the businesses are closed. So Sabbath-observant Jews get screwed out of rest, having to stress necessary shopping during the week when we are working.

Recently, the paper tiger of Austria’s second republic labor organizations have begun calling for a three-day weekend. Less work, for the same pay. Why not? We got Saturdays off by striking; let’s get Fridays or Mondays off the same way! Call your labor union, they’ll tell you to talk to your works council representative and soon the whole idea gets buried in an SPÖ campaign slogan. Unless you are among the comrades suffering in the healthcare industry, where vida and other organizations have managed some dramatic demonstrations.

Still, more and more businesses across many countries are experimenting with three-day weekends and discovering that they make everything better! Hooray! Let’s correct this antisemitic weekend without liberalizing Sundays! Let’s have a real movement for a Three-Day Weekend! Workers of the World, Relax!

(1) For a more nuanced discussion by Christian authors, try the book “From Sabbath to Lord’s Day”, edited by Don A. Carson, if you’re not bothered when Church Elders refer to us as “heathens.” A friendlier history can be found in “A Day Apart : How Jews, Christians, and Muslims Find Faith, Freedom, and Joy on the Sabbath” by Christopher D. Ringwald. Even less painful but very USA is “Sunday: A History of the First Day from Babylonia to the Super Bowl” by Craig Harline.

Online-Flyer: Warum wurde Dr.in Walaa Alqaisiyas Vortrag im Mumok kurzfristig abgesagt?

English version and sources below.

Liebe Besucher:innen, liebe Passant:innen, liebe Museumsmenschen!

Heute, am 30. Mai 2022, um 17:30, hätte Dr.in Walaa Alqaisiya ihr demnächst bei Routledge erscheinendes Buch Decolonial Queering in Palestine hier im Mumok bei der seit Monaten geplanten Veranstaltung Queering Aesthesis: Unsettling the Zionist Sensual Regime vorstellen sollen.

Dr.in Alqaisiya ist Marie Curie Global Fellow an der Cà Foscari Universität von Venedig, gefördert von der Europäischen Kommission, Fellow an der Columbia University in New York, und am Middle East Centre der London School of Ecnomics.

In ihrer Arbeit setzt Dr.in Alqaisiya sich kritisch mit Queerness und Kolonialismus in Israel und Palästina auseinander. Weil ihr Forschungsthema zur Veranstaltung passt, wurde sie zu der Veranstaltung eingeladen, organisiert vom Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der Bildenden Künste, dem Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig und dem Verein K.

Warum findet die Veranstaltung jetzt nicht statt?

Der Inhalt des Vortrags, Reise und Unterkunft waren schon vereinbart, als die Organisator:innen Dr.in Walaa Alqaisiya am 26. Mai telefonisch die Absage ihrer Veranstaltung kommunizierten. Auf die veranstaltenden Institutionen sei Druck seitens verschiedener Organisationen ausgeübt worden, die Antisemitismusvorwürfe gegenüber Dr. Alqaisiya und ihrer Forschung erheben würden. Jedoch wurden keine Begründungen für den Vorwurf des Antisemitismus vorgelegt, noch wurde ihr die Möglichkeit gegeben zu antworten.

Systematische Repressionen gegen palästinensische Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen

Die Absage der Veranstaltung mit Dr.in Walaa Alqaisiya folgt einem bekannten Muster: Pro-israelische zionistische Gruppen erheben politisch motivierte Antisemitismusvorwürfe, um das öffentliche Sprechen über die Rechte von Palästinenser:innen zu verhindern. Die Vorwürfe sind in der Regel haltlos und wären leicht zu widerlegen. Dazu kommt es oft nicht, da in vorauseilendem Gehorsam abgesagt wird. Dass dabei Karrieren von Nachwuchswissenschaftler:innen, oft Palästinenser:innen und Frauen* of Color wie Dr.in Walaa Alqaisiya nachhaltig geschädigt werden, wird in Kauf genommen.

Die politische Instrumentalisierung von Antisemitismusvorwürfen wie im Fall von Dr. Walaa Alqaisiya ist nicht zuletzt deshalb gefährlich, weil so die Glaubwürdigkeit legitimier Antisemitismusvorwürfe untergraben wird – und das in Zeiten von real ansteigender antisemitischer und rassistischer Bedrohung.

Unterstützung für Dr.in Walaa Alqaisiya

Die Kurator:innen des Spring Curational Programs 2022, Dr.in Jelena Petrović und der Verein-K, kritisieren die Absage seitens des mumok und der Akademie der bildenden Künste und kündigen an, nichtsdestotrotz eine öffentliche Veranstaltung und Diskussion mit Dr. Walaa Alqaisiya organisieren zu wollen. Auch die British Society for Middle Eastern Studies (BRISMES) kritisiert in einem öffentlichen Brief an mumok und Akademie nicht nur die Absage an sich, sondern auch wie diese erfolgte. Beide Statements betonen und verteidigen das Recht auf freie Meinungsäußerung und akademische Freiheit und weisen auf Dr.in Walaa Alqaisiyas international anerkannte Forschungsexpertise hin.

English version:

Why was Dr Walaa Alqaisiya’s lecture at Mumok cancelled at short notice?

Dear visitors, dear passers-by, dear museum people!

Today, at 5:30 pm, Dr Walaa Alqaisiya was supposed to present her forthcoming book Decolonial Queering in Palestine, published by Routledge, here at Mumok at the event Queering Aesthesis: Unsettling the Zionist Sensual Regime,whichhas been planned for months.

Dr Alqaisiya is Marie Curie Global Fellow at the Cà Foscari University of Venice, funded by the European Commission, Fellow at Columbia University in New York, and at the Middle East Centre of the London School of Ecnomics.

In her work, Dr Alqaisiya critically examines queerness and colonialism in Israel and Palestine. Due to her fitting research topic, she was invited to the current event, organised by the Institute for Art and Cultural Studies of the Academy of Fine Arts, the Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig and the Verein K.

Why is the event not taking place after all?

The content of the lecture had been agreed upon, travel and accommodation had already been arranged when the organisers announced by telephone to Dr Alqaisiya that they were withdrawing their invitation on 26 May. Pressure had been exerted on the organising institutions by various organisations that made accusations of antisemitism against Dr Alqaisiya and her research. However, no justifications for the accusation were provided, nor was Dr Alqaisiya given the opportunity to respond.

Systematic repression against Palestinian academics and activists

The cancellation of the event with Dr Walaa Alqaisiya follows a well-known pattern: pro-Israeli Zionist groups make politically motivated accusations of antisemitism in order to prevent public speaking about the rights of Palestinians. The accusations are usually baseless and could easily be refuted. However, this often does not happen, because organisers tend to cancel right away. The fact that the careers of young academics, often Palestinians and women of colour like Dr Walaa Alqaisiya, are permanently damaged is thereby taken into account by them.

The political instrumentalisation of accusations of antisemitism, as in the case of Dr Walaa Alqaisiya, is dangerous not least because it undermines the credibility of legitimate accusations of antisemitism in times of a real increase in racist and antisemitic threats.

Support for Dr Walaa Alqaisiya

The curators of the Spring Curational Programme 2022, Dr Jelena Petrović and the Verein-K, criticise the cancellation on the part of the mumok and the Academy of Fine Arts and announce that they nevertheless intend to organise a public event and discussion with Dr Walaa Alqaisiya. In a public letter to mumok and the Academy, the British Society for Middle Eastern Studies (BRISMES) also criticises not only the cancellation itself, but also the way in which it was carried out. Both statements emphasise and defend the right to freedom of expression and academic freedom and point to Dr Walaa Alqaisiya’s internationally recognised research expertise.

Quellen/Sources:
http://verein-k.net/wp/spring-curatorial-program-2020-art-geographies
https://www.brismes.ac.uk/news/letter-regarding-the-cancellation-of-a-talk-by-dr-walaa-alqaisiya

„Hanau ist überall“ – Demonstration am 19.02.2022 – unser Redebeitrag

Am 19.02.2022 veranstaltete die Migrantifa Wien die Demonstration „Hanau ist überall“, um der Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau am 19.02.2020 zu gedenken. Hier unser Redebeitrag zum Nachlesen.

Guten Abend.

Wir von den Judeobolschewiener*innen, einem linken jüdischen Kollektiv aus Wien, gedenken heute gemeinsam mit euch den vor zwei Jahren in Hanau ermordeten Menschen und wollen dabei mit lauter Stimme sagen: Rassismus tötet! Und obwohl ein einzelner Mann in Hanau neun Menschen ermordet hat, ist der systemische Rassismus in Europa, sowohl historisch als auch in unserer Gegenwart, mitschuldig.

Die deutsche Anwältin Seda Başay-Yıldız, die seit Jahren Opfer rassistischer Gewalt vertritt, hat kürzlich in einem ZEIT-Interview gesagt:

“Wir haben ein massives Rassismusproblem auch in den Sicherheitsbehörden, nur wollen die das selbst nicht zugeben oder erkennen. Fast alles, was aus diesem Bereich in der Vergangenheit bekannt wurde, kam durch Zufall raus. Und nicht, weil sich andere Kollegen gemeldet hätten. (…) Sobald ein Migrant in irgendeiner Weise in eine Straftat involviert ist, wird als allerletzte Möglichkeit in Betracht gezogen, dass er ein Opfer sein könnte. Es wird nach wie vor strukturell rassistisch ermittelt.” [1]

Ein Beispiel aus Österreich. In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 wurden fünf Männer, Roma aus Oberwart, durch ein rassistisches Sprengstoffattentat ermordet. Was war der Schluss der österreichische Ermittler beim Tatort? Sie verdächtigten die Opfer als Verbrecher und ordneten eine demütigende Durchsuchung der Roma-Siedlung an. Die absolut rassistische Theorie einer internen Fehde wurde auch durch die Medien verbreitet.[2]

Mein Großvater hat mir erzählt: auf der Strecke des Deportationszugs aus Ungarn nach Auschwitz, in dem er sich mit seiner Familie befand, hielten die Nazis in der Nacht an, holten die Roma aus dem Zug heraus, und erschossen an Ort und Stelle Frauen, Männer und Kinder.

Da fragt man sich als solidarische Jüdinnen und Juden schon, warum Rom*nja und Sinti*zze, Teil unseres Landes und Opfer des Nazi-Regimes, kaum bis gar nicht vorkommen in diesem Gedenktheater, das die Politiker gerne aufführen. Man fragt sich schon, warum die Stadt Wien ein Denkmal neben dem Alten AKH bauen lässt, auf dem die Namen der österreichischen jüdischen Ermordeten des Nazi-Regimes stehen, aber kein Name der ermordeten Rom*nja und Sinti*zze, Kommunist*innen, Homosexuellen, Menschen mit Behinderungen etc. Stattdessen stehen am Eingang in riesigen Buchstaben die Namen von Sebastian Kurz und Michael Ludwig, übrigens in viel größeren Buchstaben als irgendeiner der Namen der jüdischen Ermordeten. Beauftragt für das Denkmal wurde eine Baufirma, Mörtingerbau, die deportierte jüdische Zwangsarbeiter*innen aus Ungarn im Zweiten Weltkrieg für sich arbeiten ließ. [3]

Da fragt man sich als Jüdinnen und Juden in Österreich schon, was das alles soll. Ein Denkmal soll uns trösten, dass ein paar hundert Meter entfernt jeden Mittwoch antisemitische rassistische Burschenschafter, geschützt von der Wiener Polizei, vor der Hauptuni aufmarschieren? [4] Dass FPÖ-Politiker aus schlagenden Burschenschaften so viel Macht in der Politik haben. Hauptsächlich, eine Demonstration in Wien in Solidarität mit Palästinenser*innen sei antisemitisch, eine Bedrohung für jüdische Personen in Europa. Aber dass dieselben weißen rassistischen rechtsextremen Attentäter, die migrantische Personen ermorden, antisemitisch sind und auch eine Lebensgefahr für jüdische Menschen in Europa darstellen, das will niemand in der Politik einsehen?! Dass Sinti*zze und Rom*nja genauso wie jüdische Menschen mit dem Ziel der Auslöschung von den Nazis ermordet wurden, ist keine 5 Millionen Euro teure Gedenkstätte [3] wert?

Man müsste nur eins und eins zusammenzählen. Beim Anschlang in Hanau hat ein White-Supremacist drei Rom*nja ermordet, er hat kurdische, türkische, afghanische Menschen ermordet, sie waren auch Europäer*innen, aber sie waren halt nicht weiß. Mit seinem Attentat hat der Täter viele weitere Personen schwer verletzt, traumatisiert und zahlreichen Hinterbliebenen ihre Freund*innen und Familienmitglieder entrissen.

Aus seinem im Internet verbreiteten Manifest wissen wir über den Attentäter von Hanau: Er glaubte an antisemitische QAnon-Verschwörungstheorien. Er war Frauenhasser, ein Incel. Er unterschied sogenannte ethnische Deutsche von „Passdeutschen“, ein rassistisches Wort für Menschen mit Migrationshintergrund. Was sowohl Liberale als auch Rechte von migrantischen Menschen verlangen, die sogenannte Integration, schützt einen nicht vor rassistischen Angriffen und Diskriminierung. Assimilierte jüdische Menschen, die nicht religiös leben, machen Antisemiten nur noch paranoider, der Jude versteckt sich unter uns, infiltriert die Gesellschaft, muss lokalisiert und ausgerottet werden. Also, lassen wir uns nicht integrieren. Lasst uns stolz sein auf das, wer wir sind.

Angriffe wie jener in Hanau sind auch Angriffe gegen uns Jüd*innen. Obwohl das Hanau-Attentat direkt gegen migrantische Personen gerichtet war, haben wir den Schock und die Trauer auf einer ganz persönlichen Ebene gespürt. So kurz nach dem Attentat in Halle, wo ein Rechtsextremist eine Synagoge angriff. Parallelen zum Täter von Hanau gibt es zu reich. Auch ein Frauenhasser, auch Fan von Hitlers Schriften, auch Rassist. Juden machte er verantwortlich für die Ankunft von Geflüchteten und für Frauenrechte. In die Synagoge konnte der Täter nicht eindringen, also ging er in das nächste Döner-Restaurant, um dort zu morden.

Um nochmal auf den Punkt zu kommen: wir gehören zusammen. Wenn wir voneinander lernen, einander zuhören, Seite an Seite stehen, aufzeigen, was falsch läuft, wo die Wahrheit verdreht wird, um gewissen Leuten zu nützen, dann können wir Solidarität leben.

Wir wollen in einer Welt leben, wo es keinen Rassismus gibt. Wir stehen zusammen, wir trauern zusammen, wir sind stark.

Danke.


Quellen:

[1] https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-02/hanau-anschlag-jahrestag-seda-basay-yildiz

[2] https://www.burgenland-roma.at/index.php/geschichte/das-attentat

[3] https://www.derstandard.at/story/2000130970598/lange-schatten-der-geschichte-hinter-der-shoah-namensmauer

[4] https://www.bonvalot.net/duerfen-rechte-burschenschafter-wirklich-in-der-uni-wien-aufmarschieren-842/

SLAPP oder: Hoit die kritische Pappn!

Einschüchterungsklagen der Stadt Wien.
2 jüngste Beispiele

SLAPP steht für Strategic Lawsuit Against Public Participation = strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung. Im Deutschen oft zurecht als „Einschüchterungsklage“ bezeichnet. Investigative Journalist*innen oder zivilgesellschaftliche Organisationen und deren Aktivist*innen sollen durch Klagen oder Klagsandrohungen in ihrem Handeln gehindert und eingeschüchtert werden. Die Kläger*innen sind meist staatliche Stellen, Konzerne oder Privatpersonen mit Ressourcen wie Geld und/oder politischem Einfluss. Ziel einer SLAPP ist nicht, das Gerichtsverfahren zu gewinnen. Vielmehr sollen Zeit, Energie und psychische Verfasstheit der Angeklagten strapaziert werden, sodass sie ihren Aktivismus vernachlässigen oder gar ganz aufgeben. Demokratiepolitisch ist das brandgefährlich.

Auch die Stadt Wien wendet SLAPPs gegen politische Gegner*innen an. 2 jüngste Beispiele:

1) BDS Austria – Einschüchterung von Menschenrechtsaktivist*innen für Palästina
Ein Aktivist von @BDSAustria sieht sich mit einer 4stelligen Schadenersatzklage konfrontiert. Insgesamt drohen ihm Verfahrenskosten von bis zu € 35.000. Anlass: ein Social Media Post, der ein „Visit Apartheid“-Poster auf einer Plakatwand mit Logo der Stadt Wien zeigt.
Mehr gibt es hier nachzulesen: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220124_OTS0027/einschuechterungsklage-der-stadt-wien-gegen-die-palaestinensische-menschenrechtskampagne-bds bzw. https://elsc.support/cases/m

2) Lobau Bleibt – Einschüchterung von Klimaaktivist*innen
Mehrere Aktivistinnen, die mit den Protesten gegen die Stadtautobahn in Verbindung stehen, erhielten von der Kanzlei eines ehemaligen SPÖ-Abgeordneten Klagsandrohungen der Stadt Wien auf Schadenersatz. Unter den Empfängerinnen waren 13- und 14-jährige Jugendliche.
Mehr gibt es hier nachzulesen: https://mosaik-blog.at/slapp-klagen-einschuechterung-stadt-wien-lobau/ bzw. https://lobaubleibt.at/presseaussendung-stadt-wien-bedroht-junge-klimaaktivistinnen-mit-horrenden-klagen/

Gemäß unserer Prinzipien Doikayt, Freiheit und Solidarität stellen wir uns klar gegen diese Einschüchterungsversuche der Stadt Wien! Pappn ned hoitn!